Köln in Zahlen - So sieht's aus auf unseren Straßen

Köln in Zahlen

Köln in Zahlen - Was es von Kölns Straßen zu berichten gibt, haben wir in einem kurzen Blogeintrag für Sie zusammengestellt. Hier erfahren Sie Interessantes zu den Zulassungen in Köln, zur Fahrzeugdichte in den einzelnen Stadtteilen und zur Unfallhäufigkeit und den Unfallfolgen. Auch die häufigsten Unfallursachen und Probleme im Stadtverkehr haben wir für Sie gesammelt.

Wer auf Kölns Straßen unterwegs ist

Anteil Kraftfahrzeuge Köln

Zugelassen sind in Köln rund 550.000 Kraftfahrzeuge. Über 80% davon sind PKW, gefolgt von 6% Krafträdern, also Motorrädern und - rollern, sowie LKW, Bussen und Anhänger. Insgesamt kommen in Köln 427 PKW auf 1000 Einwohner, was einer Fahrzeugdichte von 42,7% entspricht. Ausgenommen von einigen wenigen Stadtteilen, wie beispielsweise Marienburg oder Neubrück, steigt die Anzahl zugelassener PKW stetig um im Mittel 9,8% pro Jahr, was auch mit der steigenden Bevölkerungszahl zusammenhängt. Verglichen mit dem bundesweiten Durchschnitt ist die Fahrzeugdichte relativ niedrig, was am hervorragend ausgebauten öffentlichen Nahverkehrsnetz liegen kann.

Fahrzeugdichte in den einzelnen Bezirken

Insgesamt kommt Köln auf eine Fahrzeugdichte von 427 Fahrzeugen pro 1000 Einwohner. Zwischen den verschieden Stadtbezirken gibt es allerdings große Unterschiede. Die mit Abstand höchste Fahrzeugdichte weißt dabei Rodenkirchen mit 497 PKW pro 1000 Einwohner auf, während in Köln-Kalk nur 337 Autos auf 1000 Bewohner kommen. Je weiter man sich vom Stadtzentrum entfernt, desto höher die Fahrzeugdichte, da in den Außenbezirken der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrsnetzes abnimmt und somit mehr Menschen auf die Mobilität via PKW angewiesen sind. 

Fahrzeugdichte Bezirke Köln

Verkehrsunfälle in Köln

Bei den insgesamt 38.300 Verkehrsunfällen im Jahr 2014 kamen knapp 5300 Personen zu Schaden. Darunter waren auch 339 Kinder unter 15 Jahren und viele Senioren. Der Großteil der Verletzten saß in einem KFZ, allerdings wurden auch mehr als 2000 Radfahrer und Fußgänger verletzt. Auffällig ist vor allem die steigende Zahl der Unfälle durch missachtete rote Ampeln und die Ablenkung durch Smartphones. Doch nicht nur wenn Autofahrer vom Smartphone abgelenkt werden, wird es gefährlich. Auch für Fußgänger gilt: Das Handy hat im Straßenverkehr nichts zu suchen. In der Vergangenheit gab es schon mehrfach tödliche Zusammenstöße zwischen Fußgängern mit Kopfhörern auf oder Smartphone in der Hand und PKW beziehungsweise Straßenbahnen. Gerade letztere sind relativ leise und mit Kopfhörern kaum wahrnehmbar. Die Zusammenstöße sind allerdings verheerend und enden nicht selten mit schwersten Verletzungen. 10 von den 19 getöteten Verkehrsteilnehmer waren Senioren. Glücklicherweise waren keine Kinder unter den Verunglückten.

 

Unfallstatistiken Köln