Verkehrsunfall - so gehen Sie keine Risiken ein

Unfallpkw

Einen Augenblick nicht aufgepasst und schon ist es passiert: ein Verkehrsunfall. Das unbedachte und falsche Verhalten am Unfallort kann einige Konsequenzen nach sich ziehen. Wir verraten Ihnen, was Sie an einer Unfallstelle auf keinen Fall tun sollten und was in jedem Fall das Richtige ist: die Versicherung informieren. Wir klären Sie darüber auf, was es hier zu beachten gibt. 

 

Die schlimmsten Fehler nach einem Verkehrsunfall

Während und auch nach einem Autounfall verhalten sich die Beteiligten oft falsch. Meistens ist dieses Verhalten gar nicht beabsichtigt, sondern lediglich die Folge von Schock und Ratlosigkeit. Daher ist es hilfreich, sich bevor man in das eigene Auto steigt zu informieren, was im Falle eines Verkehrsunfalls zu tun ist. Eine gute Vorbereitung kann nicht schaden. Allgemein bekannt, ist es ein Vergehen nach einem Autounfall den Unfallort fluchtartig zu verlassen. Falls Sie in ein parkendes Auto gefahren sind und kein Fahrzeughalter vor Ort ist reicht es nicht, nur einen Zettel mit einer Entschuldigung an der Windschutzscheibe zu befestigen. Dann sollte die Polizei alarmiert werden. Zudem kann es schwerwiegende Folgen haben, wenn die Unfallstelle nicht vorschriftsgemäß abgesichert wird. Sollten sich daraufhin Personen am Unfallort verletzen, machen Sie sich dadurch schuldig. Es können 30 Euro Verwarnungsgeld verlangt werden. Des Weiteren sollte die Unfallstelle so hinterlassen werden wie sie ist, da sonst eventuell die Beweissituation verfälscht wird. Auch hier kann Ihnen eine Strafe von 35 Euro drohen. Für die Richtigkeit der Angaben sollte direkt nach dem Unfall keine Schuldeingeständnis unterschrieben werden. Durch den Schock wird oft die Frage nach dem Schuldigen falsch beurteilt. Unbedingt müssen alle Daten des Gegners aufgenommen werden. Wenn Sie das nicht tun, kann es zu Verzögerungen bei der Schadensabwicklung kommen. Falschangaben sollten zudem vermieden werden. 

Zu guter Letzt sollte die Angelegenheit von den Betroffenen nicht selbst geregelt werden. Meistens fehlt das Wissen, den Schaden und die Lage selbst einschätzen zu können. Um sich im Nachhinein nicht über eine falsche Handhabung des Falls zu ärgern, wird am besten die Versicherung eingeschaltet.

Informationen rund um Ihre Versicherung

Es ist in der Regel nie falsch im Falle eines Verkehrsunfalls die hauseigene Versicherung zu informieren. Ob schuldig oder nicht, mit der Versicherung kann die Schadensregulierung ordnungsgemäß geklärt werden und man braucht sich keine Gedanken machen, dass nachträglich Spätfolgen entstehen. Wie bereits erwähnt, sollte jedoch die Schuldfrage nicht direkt am Unfallort geklärt werden. Oft ist es hilfreich, die Versicherungsangelegenheiten einen Tag später mit einem klareren Kopf zu regeln. Wenn die Schuldfrage geklärt ist wird klar, ob die eigene Versicherung den Schaden übernimmt. Nach einem Unfall hat der Geschädigte das Recht die Versicherung des Gegners zu informieren, damit der Schaden am eigenen Fahrzeug behoben wird. Als Unfallverursacher müssen Sie innerhalb von einer Woche die eigene Haftpflichtversicherung informieren. Sollten Sie diese Frist versäumen, dürfen Sie damit rechnen, dass die Versicherung nicht mehr für den gesamten Schaden aufkommt. Im weiteren Verlauf spielt die Art der Versicherung eine Rolle. Sind Sie vollkaskoversichert, können Sie in der Regel beruhigt aufatmen. Normalerweise übernimmt diese den Schaden am eigenen und gegnerischen Auto. Als Teilkaskoversicherter werden bei einem selbstverschuldeten Unfall die Kosten am eigenen Unfallfahrzeug nicht übernommen. Lediglich der Schaden am Auto des Geschädigten wird bezahlt. In Extremfällen wie Vorsatz und Fahrlässigkeit können Sie sich nicht auf Ihre Versicherung verlassen. Dann ist diese nicht dazu verpflichtet, auch nur einen Teil des Schadens zu übernehmen.